Fussball

Fussball ist die weltweit am meisten verbreiteste Manschaftssportart. Frühe Formen sind in China, Griechenland und Mittelamerika belegt. Der heute gespielte Fussball entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien. Die ersten Fussballregeln wurden von Studenten der Universität Cambridge 1848 verfasst. Im Jahr 1857 wurde mit dem FC Sheffiled der erste Fusballverein gegründet. 1863 enstand der erste Fussballverband in England, die Football Association (FA), aus welcher sich die englische Bezeichnung "Soccer" für Fussball ableitet. Seit 1900 ist Fussball olympische Disziplin und 1930 richtete die FIFA die erste Fussballweltmeisterschaft mit Urugay als Sieger aus. Erst 1954 wurde die UEFA, der europäische Fussballverband, gegründet. 1991 fand die erste Fussballweltmeisterschaft der Frauen statt.

Der schnelle Richtungswechsel im Fussball mit Stop- und Go-Belastung sowie der unkalkulierbare Kontakt mit dem Gegner birgt ein sehr hohes Verletzungsrisiko. Die Hälfte aller Verletzungen sind durch einen Gegenspieler verursacht.

Statistisch gesehen verletzen sich pro Spiel zwei Fussballer. Die Verletzungshäufigkeit ist im Wettkampf viermal so hoch wie im Training. Jede vierte Verletzung ist die erneute Verletzung eines bereits betroffenen Gelenkes, Bandes oder Muskels. 50% aller Verletzungen sind Prellungen, 20% Verstauchungen und 10% Muskelverletzungen. Am häufigsten betroffen ist an der unteren Extremität das Sprunggelenk sowie das Kniegelenk gefolgt von Verletzungen am Kopf.

Nur eine adäquate Vorbereitung mit optimalem Fitnesstraining, anhaltender Muskelkräftigung und Verfeinerung der spielerischen Technik können dieses Risiko senken. Kommt es dann zu einer Verletzung, sollte ein kompetentes Netzwerk zur raschen Verfügung stehen. Dies erhöht den therapeutischen Erfolg und damit die individuelle Rekonvaleszenz.